Ein Poller auf dem Umbrückler- Alm- Weg...

... soll den Verkehr in die Schranken weisen. Bericht TT vom 12. Januar 2017

Poller sollen Pkw-Verkehr in Schranken weisen

Der neue Umbrüggler-Almweg ist mit einer Polleranlage versehen, um unberechtigte Zufahrten zu verhindern. Zwei weitere sollen folgen. Kritik wird laut.

Die drei Hauptzufahrten zu den Wander- und Forstwegen oberhalb von Innsbruck sollen mit Polleranlagen versehen werden

Für die Proponenten der Interessengemeinschaft Bürgerinitiativen Innsbruck (IG BI) ist es schlicht eine „erschwendung von Steuergeld". Dass die Stadt auf Almwegen mittels Polleranlagen gegen Schwarzfahrten vorgeht – darüber können Leo Pertl und Thomas Mayer nur den Kopf schütteln. Ihren Ärger darüber haben die beiden unlängst auch via Facebook-Video kundgetan.

Für die Stadt Innsbruck ist es vorerst nur ein Pilotprojekt. Und doch eines, das Zukunft haben soll. Denn mit der Fertigstellung des neuen Umbrüggler-Almweges ist auch die dort an der Kreuzung mit dem Katzenbründlweg nunmehr installierte vollautomatische Polleranlage in Betrieb gegangen. Diese soll die illegalen Autofahrten in das Landschaftsschutzgebiet beenden, sagt der für das Forstwesen zuständige Stadtrat Franz Gruber (VP). Denn das System ist fahrzeuggebunden. Wer eine Berechtigung hat, für den senkt sich der Poller. Andererseits würden andere Nutzer wie Wanderer, Mountainbiker oder Eltern mit Kinderwagen durch die Polleranlage – im Gegensatz zu herkömmlichen Schrankenanlagen – nicht unnötig behindert.

Forstamtsleiter Andreas Wildauer verweist auf die rund 1200 einzelnen Waldparzellen und die damit verbundenen rund 2200 Waldbesitzer. Nicht zu vergessen die über 350 privaten Hütten in diesem Naherholungsgebiet. Damit einher gehe natürlich auch ein Verkehr, den es zu lenken gelte. Ein Schranken-Schlüsselsystem berge stets die Gefahr einer unerlaubten Weitergabe. Nach der einjährigen Testphase wird entschieden, ob auch der Höttinger-Bild-Weg und der Höttinger Almweg mit Pollern ausgestattet werden. Alle drei Anlagen kosten in

Summe 110.000 Euro. Davon trägt die Stadt 50.000. Der Großteil, so die Stadt, könne durch eine Förderzusage des Landes finanziert werden.

 

Siehe auch: http://www.hungerburg.at/feuerwehr/news/unberechtigtes-befahren-von-forststrassen/

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