Geschichte der Hungerburg

Bis ca. 1840 bildete die Hungerburg Terrasse ein ziemlich geschlossenes Waldgebiet, dessen westlicher Bereich zur Gemeinde Hötting und dessen östlicher Bereich zur Gemeinde Arzl beziehungsweise nach 1740 zur Gemeinde Mühlau gehört hat.

Joseph Andreas von Attlmayr, der Gatte der Maria von Wörndle zu Weiherburg, erwarb 1840 ein Stück der Gramartwaldung am Grauenstein knapp an der Höttinger Gemeindegrenze gegen Mühlau. 1840 lies er sich hier einen Brunnen graben und ein Sommerhaus erbauen, dem er dem Namen »Neuhof Mariabrunn« gab. Das Angebot der damit verbundenen Jausenstation war jedoch offenbar kärglich, was ihr alsbald im Volksmund die Bezeichnung »Hungerburg« eintrug. Dieser Name hat sich auf die ab 1906 hier entwickelten Terrassensiedlung übertragen.

Die Standseilbahn auf die Hungerburg wurde 1905/06 erbaut. Der Viadukt der Hungerburgbahn hat eine Länge von 160 Metern und eine durchschnittliche Höhe von 12 Metern. Er führt über 15 Bögen mit einer lichten Weite von 6 Metern.