Geschichte der Hungerburg

Die nach wie vor beste Informationsquelle rund um den Stadtteil "Hungerburg - Hoch Innsbruck" liefert das vom ehem. Stadtarchivdirektor Dr. Franz-Heinz Hye im Jahre 1982 publizierte Buch "Vom Grauenstain" zur Hungerburg - Geschichte des Stadtteiles Hoch-Innsbruck". Erschienen ist dieses lesenswerte und detaillierte  Werk im Offsetdruck Hernegger, Innsbruck, Herausgeber und Verleger  ist die Interessensgemeinschaft Hoch-Innsbruck Hungerburg-Gramart e.V.

1840 bildete die Hungerburg Terrasse ein ziemlich geschlossenes Waldgebiet, dessen westlicher Bereich zur Gemeinde Hötting und dessen östlicher Bereich zur Gemeinde Arzl beziehungsweise nach 1740 zur Gemeinde Mühlau gehört hat.

Joseph Andreas von Attlmayr, der Gatte der Maria von Wörndle zu Weiherburg, erwarb 1840 ein Stück der Gramartwaldung am Grauenstein knapp an der Höttinger Gemeindegrenze gegen Mühlau. 1840 ließ er sich hier einen Brunnen graben und ein Sommerhaus erbauen, dem er dem Namen »Neuhof Mariabrunn« gab.

Der vermutliche Spottname "Hungerburg" entstand Mitte des 19. Jahrhunderts und  übertrug sich ab 1906 auf die sich hier entwickelnde Terrassensiedlung.

Die 1. Hungerburgbahn, eine Standseilbahn, wurde 1905/06 erbaut. Der Viadukt der alten Hungerburgbahn hat eine Länge von 160 Metern und eine durchschnittliche Höhe von 12 Metern. Er führt über 15 Bögen mit einer lichten Weite von 6 Metern.

Wikipedia: Hungerburgbahn 1906-2005

Auf Grund der dezentralen Lage der Talstation wurden mehrere Lösungsmöglichkeiten  angedacht und in Folge die neue Hungerburgbahn realisiert, welche im Jahre 2007 ihren Betrieb aufnahm. Die neue Streckenführung, die Stilllegung der alten Trasse und der Talstation uvm. gab und gibt zahlreichen Diskussionen mit den unterschiedlichsten Lösungsansätzen Raum.

Die Hungerburgbahn in Föhnstimmung

           

Wikipedia: Hungerburgbahn 2006