Geschichte
In den Jahren zwischen 1928 bis 1932 fungierte das ehemalige Gartenhaus von Dipl. Ing. Leo Würth als Notkirche.
Die Theresienkirche auf der Hungerburg wurde nach Plänen von Ing. Siegfried Thurner erbaut und 1932 eingeweiht. Sie war damals die einzige Kirche der Hl. Therese von Lisieux in Österreich.
Den Eingangsbereich der Wallfahrtskirche zieren zahlreiche Votivtafeln, die von dankbaren Personen gestiftet wurden.
Zur Errichtung der Kirche wurden mehr als 60.000 Ziegel von Wallfahrern aus allen Bevölkerungsschichten die 300 Höhenmeter zum Bauplatz heraufgetragen.
1935 wurde der Künstler Ernst Nepo mit der Gestaltung des Freskenschmuckes beauftragt. Er schuf das weithin sichtbare Bild der Hl. Therese an der Außenfront der Kirche, im Inneren vor dem Altarraum Bilder aus ihrem Leben und zentral einen thronenden Heiland über dem Triumphbogen.
Die Gestaltung der Langhauswände übertrug man 1946/47 Max Weiler, einem jungen akademischen Maler. Anlässlich des 150 Jahr Jubiläum des Tiroler Herz Jesu Bundes schuf Weiler jene großartigen Fresken, die leider die damalige Kunst- und Kulturwelt spalteten und den Künstler sogar zu einer Verhüllung eines Teils seiner Fresken zwangen...
Einer Initiative des legendären Altbischof von Innsbruck, Dr. Reinhold Stecher, ist es zu danken, dass die Seelsorge der Hungerburg vom Orden der unbeschuhten Karmeliten übernommen wurde, im Ausgleich für die Beziehung des Pfarrhauses durch ein Kloster eben jenes Ordens.
Im Parterre untergebracht sind der vielfältig genutzte Pfarrsaal sowie die öffentliche Pfarrbibliothek Hungerburg.



