Lawinenübung mit Motorsäge

Der Lawinenzug der Feuerwehr startete gemeinsam mit der Bergrettung eine Suchübung auf der Seegrube. Für den Abtransport mit dem Akja mussten umgestürzte Bäume gestutzt werden.

Was vielleicht nicht jeder oder jedem bekannt ist, ist, dass die Feuerwehren der Stadt Innsbruck einen gemeinsamen Lawinenzug bilden. Dieser unterstützt die Bergrettung in einem Lawineneinsatz mit ausgebildetem Personal, logistisch und mit Gerätschaften. Aktuell gehören rund 8 Mitglieder der FF Hungerburg dieser speziellen Einheit an.

 

Am heutigen Samstag übte der Lawinenzug der Feuerwehr gemeinsam mit 18 Bergrettern der Ortsstelle Innsbruck den Ernstfall. Während es kräftig schneite und stark windete, gab es zuerst einen Vortrag über die Einsatztaktik bei einer organisierten Suche und medizinische Besonderheiten bei Lawinenopfern. Anschließend wurde so realistisch wie möglich das Szenario eines großen Lawinenabgangs mit vier Verschütteten im Bereich des Tobels beübt. Dabei bildete die Feuerwehr eine Sondierkette und stellte Schaufler.

 

Zum Schluss galt es, die Verletzten mit dem Akja ins Tal zu bringen. Da jedoch unzählige, durch die Schneelast in den vergangenen Tagen umgestürzte Bäume auf den Ziehwegen liegen, musste die Feuerwehr voraus fahren und mit einer kleinen Motorsäge große Äste und Teile der Bäume entfernen, sodass die Bergrettung mit den Verletzten passieren konnte.

 

Vielen Dank der Bergrettung für die tolle Übung und die gute Zusammenarbeit!